Vom Gletscher zum Meer: Genuss aus der Alpen–Adria-Vorratskammer

Heute entdecken wir die saisonale Alpen–Adria-Vorratskammer: Hofrezepte und Produzent:innen‑Porträts, eine Reise vom Hochgebirge bis an die adriatische Küste, in der bäuerliche Traditionen, handwerkliche Techniken und regionale Zutaten zusammenfinden. Wir kochen, bewahren ein, hören Geschichten, lernen von Pionier:innen und laden dich ein, mitzudiskutieren, zu kommentieren, zu abonnieren und deine liebsten Vorratsideen mit unserer Gemeinschaft zu teilen.

Saisonal kochen zwischen Fels, Wald und Salzluft

Frühling: Knospen, Kräuter und frische Milch

Mit den ersten warmen Tagen duften Bärlauch und wilder Majoran, junge Ziegenmilch wird zu cremigem Frischkäse, und die ersten Spargelstangen aus dem Friaul leuchten zartgrün. Wir schlagen leichte Fonds, rühren Polenta bianca extra fein an, marinieren Kräuterknospen in Zitronensalz und bitten dich, deine ersten Frühlingsgläser und Erinnerungen zu teilen.

Sommer: Höhenalm und Meeresbrise im Glas

Jetzt tragen Tomaten vom Isonzo‑Schwemmland Süße, während auf Almen Heublumen die Milch aromatisieren. Sardellen von Triest baden in Olivenöl, Zitronenzeste und Fenchelsamen. Wir zeigen, wie Sonnengemüse sanft geröstet, mit Kräutersalz fermentiert und olivenölglänzend eingelegt wird. Erzähl uns, welche Sommeraromen du für trübe Tage bewahrst.

Herbst und Winter: Vorrat anlegen ohne Eile

Kastanien, Steinpilze, Kohl und spätreife Trauben landen nebeneinander und erzählen vom Übergang. Wir rösten Kürbis, säuern Kraut im Tontopf, kochen Zwetschgenmus ohne Hast. Räucherduft zieht durch die Küche, während Brühen einreduzieren. Teile mit uns deine wärmenden Tricks, Lieblingsgläser und kleinen Rituale für lange Abende am Herd.

Hofrezepte, die Geschichten tragen

Jedes Rezept bewahrt ein Gespräch: zwischen Großmutter und Enkel, zwischen Sennerin und Fischer, zwischen Tal und Hafen. Wir sammeln Anleitungen, die funktionieren, aber auch Erinnerungen, die bewegen. Schreibe uns deine Varianten, wie du Würze, Garzeiten und Beilagen an deinen Alltag anpasst, ohne Seele und Herkunft zu verlieren.

Im Porträt: Menschen hinter den Gläsern und Laiben

Hinter jedem Laib, jeder Sardelle, jedem Honigglas stehen Hände, Wege und Entscheidungen. Wir besuchen Höfe, Almen und kleine Werkstätten, hören von Rückschlägen, mutigen Umstellungen und stillen Erfolgen. Kommentiere, welche Produzent:innen du kennenlernen möchtest, und hilf uns, ihre Arbeit sichtbar zu machen und fair zu würdigen.

Techniken für eine kluge Vorratskammer

Eine gute Vorratskammer entsteht mit Verstand, Zeit und Respekt vor dem Produkt. Wir kombinieren alpine Kühle mit mediterraner Sonne: Fermentation für Frische, Öl und Essig für Schutz, Rauch und Trocknung für Tiefe. Stelle Fragen, teste kleine Chargen, notiere Ergebnisse und teile deine überraschendsten Lernerfahrungen mit der Community.
Kohl, Karotten und grüne Pflaumen werden mit 2‑prozentiger Salzlake, Wacholder und einem Hauch Alpenklee beschwert. Milchsäurebakterien arbeiten leise, Aromen klären sich, Farben leuchten. Wir zeigen sichere Prozesse, Temperaturbereiche und Hygiene. Berichte, wie sich dein Geschmack über Tage verändert und welches Gewürz die Magie plötzlich öffnet.
Zucchini, Paprika und Artischocken blanchieren, abtropfen, dann in Weißweinessig baden, bevor sie in Olivenöl mit Knoblauch, Lorbeer und Pfefferbeeren ziehen. Salz sichert, Öl versiegelt, Kräuter erzählen vom Sommer. Teile Tipps zu Gläsern, Deckeln, Kopfraum und Lagerung, damit Knackigkeit bleibt und Farbe freundlich, klar und strahlend wirkt.
Kirschholzrauch küsst Forellen, während Hirschschinken in der Dachstube trocknet. Luftfeuchte, Schnittdicke und Salzführung entscheiden über Textur. Wir erklären einfache Setups vom Balkon bis zur Hütte, inklusive Sicherheit. Schreib uns, welche Holzarten du liebst, und wie du Rauch mit Zitronenzeste, Honig oder Fenchelsaat elegant ausbalancierst.

Nachhaltigkeit und Herkunft bewusst genießen

Regionalität ist mehr als ein Etikett. Sie heißt Verantwortung für Böden, Wasser, Menschen und faire Preise. Wir zeigen, wie kurze Wege, saisonale Planung und transparente Kommunikation Vertrauen stärken. Mach mit, stelle kritische Fragen, unterstütze Initiativen, und hilf, aus Genuss eine verlässliche, solidarische Praxis für alle Beteiligten zu formen.

Montag bis Mittwoch: leicht, grün, belebend

Montag: Kräuter-Gnocchi mit Zitronen-Molke und eingelegten Erbsen. Dienstag: Salat aus Fenchel, Apfel, geräucherter Forelle und Honig‑Senf‑Vinaigrette. Mittwoch: Polenta‑Sticks mit Joghurt‑Kräuter‑Dip und Tomaten aus dem Glas. Ergänze mit deinem Vorrat, notiere Garzeiten, tausche Tricks, wie du spontane Gäste dennoch entspannt und großzügig bewirtest.

Donnerstag bis Samstag: herzhaft, festlich, geteilt

Donnerstag: Jota mit knusprigem Roggenbrot. Freitag: Sardellen‑Spaghetti mit gerösteten Semmelbröseln, Zitronenzeste und Petersilie. Samstag: Schmorstück vom Weiderind, Wurzelgemüse, Bergkäse‑Polenta, dazu eingelegte Paprika. Erzähle, wie du Tellerfolgen organisierst, Warmhalten löst und mit einem Glas Kastanienhonig den Abend glänzend, sanft und duftend abrundest.

Sonntag: Einkochen, Einlegen, Erinnerungen bewahren

Am Vormittag: Zwetschgen zu Mus, Tomaten zu Sugo, Kräuter zu Salz. Nachmittags: Etiketten schreiben, Gläser sortieren, Notizen festhalten. Abends: Verkostungsbrett mit Käse, Oliven, Chutneys. Teile deine Bilanz, Fehlversuche und Aha‑Momente, damit wir voneinander lernen und nächstes Mal noch ruhiger, sicherer, mutiger arbeiten.
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