Durch große Fenster gleitet das Licht über Felsen, Flüsse, kleine Werkstätten. Im Abteil entstehen Gespräche über Rezepte, Wanderwege, Werkzeuge. Man steigt aus, wenn ein Markt riecht, nicht wenn ein Alarm piept. Der Takt der Reise folgt Neugier, nicht Kalendern und Rankings.
Zwischen Tunneln und Weingärten rollt das Rad ruhig. Pausen passieren, wenn ein Bach lockt oder ein Hofladen winkt. Karten bleiben grob, Sinne exakt. Am Abend zählen nicht Kilometer, sondern Begegnungen, Stimmen, Aromen, ein Postkartenhimmel und Staub an glücklichen Waden.
In Udine, Tolmin oder Bozen zeigen Stände, was wirklich Saison hat. Man fragt, probiert, lässt sich erzählen. Einmal gekauft, kocht man anders, mit Respekt für Herkunft und Hände dahinter. Diese Schule kostet wenig, gibt viel zurück, besonders Geduld, Freude, Haltung.
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